Walter Erhart (Hrsg.): Grenzen der Germanistik. Rephilologisierung oder Erweiterung?
DFG-Symposion 2003 (Germanistische Symposien, Berichtsband 26).
Stuttgart: Metzler 2004.
620 S., 119,50 EUR.
ISBN: 3-476-02047-9
Inhaltsverzeichnis
WALTER ERHART (Greifswald): Vorbemerkung
KONRAD EHLICH (München): Germanistische Entgrenzungen
I. Wissenschaftsgeschichte
ULRICH WYSS (Frankfurt/M.): Einführung (S. 3)
HOLGER DAINAT (Magdeburg): Wo hört eine Disziplin auf? Über den Umgang der germanistischen Literaturwissenschaft mit ihren Grenzen (S. 6)
HANS-HARALD MÜLLER /THOMAS KINDT (Hamburg): Die Einheit der Philologie (S. 22)
NICOLAS PETHES (Bonn): Zwischen ‘Anthropologisierung’ und ‘Rephilologisierung’. Das Menschenbild der Literaturwissenschaften 1800 - 1900 - 2000 (S. 45)
BRITTA HERRMANN (Bayreuth): Germanistik und oder als Kulturwissenschaft(en)? Zur Historizität fachlicher Selbstbestimmungen (S. 61)
LOTHAR SCHNEIDER (Gießen): Die doppelte Disziplin. Literatur- und Kulturwissenschaft zwischen inhaltlichem Auftrag und methodischer Kontrolle (S. 84)
KLAUS-MICHAEL BOGDAL (Bielefeld): EIN(FACH)? Komplexität, Wissen, Fortschritt und die Grenzen der Germanistik (S. 104)
CHRISTOPH KÖNIG (Marbach): Wilhelm von Humboldt 1798. Zu Goethe und der Problematik einer dichterischen Aktualität (S. 128)
MARTIN SCHUHMANN (Frankfurt/M.): Diskussionsbericht (S. 158)
II. Kultur und Wissen
CHRISTIAN BEGEMANN (Bayreuth) / WALTER ERHART (Greifswald) / WERNER FRICK (Freiburg): Einführung (S. 167)
ALBRECHT KOSCHORKE (Konstanz): Codes und Narrative. Überlegungen zu einer Poetik der funktionalen Differenzierung (S. 174)
PETER-ANDRE ALT (Würzburg): Beobachtungen dritter Ordnung. Literaturgeschichte als Funktionsgeschichte kulturellen Wissens (S. 186)
ROLAND BORGARDS (Gießen) / HARALD NEUMEYER (Bayreuth): Der Ort der Literatur in einer Geschichte des Wissens. Plädoyer für eine entgrenzte Philologie (S. 210)
SILVIA SERENA TSCHOPP (Augsburg): Philologie und Geschichte im Dialog. Historische Leseforschung im Spannungsfeld von disziplinärer Kompetenz und interdisziplinärem Erkenntnisinteresse (S. 223)
CLAUDIA STOCKINGER (Göttingen): New Historicism und Rephilologisierung. Die Herausforderungen kulturwissenschaftlicher Textanalyse (S. 236)
STEFFEN MARTUS (Berlin): Rephilologisierung ist Kulturwissenschaft! (S. 252)
NORBERT CHRISTIAN WOLF (Berlin): Hoffnungslos veraltet? Zur Funktion der philologischen Kompetenz in einer sich verändernden Wissenschaftslandschaft (S. 270)
WERNER RÖCKE (Berlin): Spielräume der Interpretation. Sündenbockrituale und Inszenierungen der Gewaltvermeidung in Literatur und Kultur des Mittelalters (S. 287)
INGO WARNKE (Kassel): Diskurslinguistik als Kulturwissenschaft (S. 308)
RÜDIGER ZYMNER (Wuppertal): Selbstverständigung und Identität: Das Erkenntnisinteresse der ‘Allgemeinen und Vergleichenden Deutschen Philologie’ (S. 325)
MARTIN HUBER (Hagen): ‘Noch einmal mit Gefühl.’ Literaturwissenschaft und Emotion (S. 343)
FABIAN LAMPART (Freiburg): Diskussionsbericht (S. 358)
III. Medien
CHRISTIAN BEGEMANN (Bayreuth): Einführung (S. 373)
GUSTAV FRANK (Nottingham): Philology in Agony oder "ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Literaturwissenschaft nach dem Pictorial Turn (S. 377)
JÜRGEN DAIBER (Regensburg): Fenster-Metaphorik: Zum historischen Spannungsfeld von Bild-Text-Relation (S. 392)
UWE WIRTH (Frankfurt/M.): Hypertextualität als Gegenstand einer "intermedialen Literaturwissenschaft" (S. 410)
FRANK DEGLER (Karlsruhe): Vom Minotaurus zum Dungeon Keeper. Narrateme im Computerspiel (S. 431)
GESA VON ESSEN (Göttingen): Diskussionsbericht (S. 454)
IV. Institution - Vermittlung -Transfer
ULRIKE HASS (Mannheim): Einführung (S. 461)
CORNELIA BLASBERG (Münster): Literaturgeschichte am Ende - kein Grund zu trauern? (S. 467)
ULRIKE LANDFESTER (St. Gallen): Editionsphilologie als Kulturwissenschaft? Zu einer neuen ›homerischen Frage‹ in der Germanistik (S. 482)
BERND HAMACHER (Hamburg): Ideen über ‘Ideen’. Das Goethe-Wörterbuch als Spannungsfeld aktueller disziplinärer und methodischer Herausforderungen (S. 502)
HARRO MÜLLER-MICHAELIS (Bochum): Wozu noch Germanistik? - Deutsche Literatur im europäischen Kontext (S. 521)
VOLKER MERTENS (Berlin): Die Jemandssprache. Plädoyer für eine Deutsche Philologie unter besonderer Berücksichtigung von Heinrich von Morungen, Paul Celan und der ‘Auslandsgermanistik’ (S. 535)
DIRK GÖTTSCHE (Nottingham): Postkolonialismus als Herausforderung und Chance germanistischer Literaturwissenschaft (S. 558)
THOMAS KNIESCHE (Providence): German Texts in the Age of Digital Media. Überlegungen zu einem Programmentwurf für das Studium deutscher Texte an einer nordamerikanischen Universität (S. 577)
OLIVER MÜLLER (Bielefeld): Diskussionsbericht (S. 600)

